Das heutige Signal der Stimmbevölkerung ist glasklar: Ja zum ÖV-Ausbau durch das Tram Affoltern, aber Nein zu den Anliegen der Verkehrsfairness beim Parkplatz-Kompromiss. Für uns ist dieses Resultat Ansporn und Verpflichtung zugleich. Wir lassen uns den liberalen Kompass nicht nehmen – weder durch Erfolge noch durch Rückschläge. Unser Fokus liegt ab sofort auf dem September. Jetzt erst recht für ein liberales, starkes und vernünftiges Zürich!
Wir bedauern die Ablehnung des Parkplatz-Kompromisses. Gemeinderat (Kreis 10) Andreas Egli warnt vor den Folgen: «Mit diesem Nein verpasst Zürich die Chance auf einen breit abgestützten Verkehrsfrieden. Die ideologische Blockadepolitik links-grüner Kreise gegen den motorisierten Individualverkehr wird nun leider fortgesetzt – zum Nachteil von Gewerbe und Quartierleben.»
Die Annahme der Vorlage zur Festlegung der Taxen in den Alterszentren nehmen wir zur Kenntnis. Geschäftsführerin und Gemeinderätin (Kreis 4+5) Deborah Wettstein betont jedoch die finanziellen Vorbehalte und sozialen Implikationen der Annahme: «Wirklich verantwortungsvolle Altersversorgung bedeutet kostendeckende Taxen, gezielte soziale Unterstützung und fachlich fundierte Entscheidungen statt politischer Symbolpolitik.»
Wir bedauern die Annahme der Umsetzungsverordnung PBG 49b. Emanuel Tschannen, Fraktionspräsident und Gemeinderat (Kreis 7+8), führt dazu aus: «Wir wünschen uns mehr Wohnraum und eine faire Vergabe von preisgünstigem Wohnraum an Bedürftige. Dass nun auch Vielverdiener von preisgünstigem Wohnraum profitieren, bedauern wir.»
Wir begrüssen die Annahme der Vorlage zum Tram Affoltern und somit die Entlastung der Verkehrssituation in Zürich-Nord ausserordentlich. «Ein wachsendes Zürich-Nord braucht starke Verbindungen – das Tram Affoltern wird diese nun schaffen», so Thomas Hofstetter, Gemeinderat (Kreis 11).
Wir bedauern die Annahme der Vorlage zur Zwischennutzung der Zentralwäscherei. Fraktionspräsident und Gemeinderat (Kreis 7+8) Emanuel Tschannen bringt es auf den Punkt: «Die Zürcher Bevölkerung braucht endlich Wohnungen auf dem Areal der Zentralwäscherei. Keine endlose Zwischennutzung und schon gar keine diskriminierenden Veranstaltungen.»
Wir nehmen die Annahme des Neubaus der Schulanlage Höckler zur Kenntnis. Schulbildung ist uns enorm wichtig. Die Kosten, welche mit dem Projekt verbunden sind, halten wir jedoch für mehr als besorgniserregend. Alt-Gemeinderätin (Kreis 7+8) Yasmine Bourgeois hält fest: «Aus den 83 Millionen Franken, die man dem Volk ursprünglich mit dem Projektkredit vorgelegt hat, sind 141 Millionen geworden. Das ist finanzpolitisch nicht vertretbar und gegenüber dem Volk schlicht unehrlich.»
Schulpräsidiumswahlen im Schulkreis Glattal (Kreis 11): Wir freuen uns über das gute Resultat von Carlina Capaul und blicken optimistisch in den zweiten Wahlgang. Für den zweiten Wahlgang unterstützen wir Carlina Capaul mit voller Überzeugung