Medienmitteilung: Verbesserungen statt Symbolpolitik am Rosengarten

Jetzt ist Handeln angesagt. Martina Zürcher-Böni und Andreas Egli bieten konkrete Lösungsvorschläge für den Rosengarten – statt symbolischer Floskeln.

Der Rosengarten ist ein Dauerbrenner und das Symbol für ein ungelöstes Verkehrsproblem. Die Gemeinderatsmitglieder der FDP 10, Martina Zürcher-Böni und Andreas Egli, wollen jetzt handeln. Statt einer realitätsfremden Symbolpolitik sollen realisierbare und konkrete Verbesserungen geschaffen werden: Die bestehenden Unterführungen an der Rosengartenachse sollen ausgebaut werden, damit sie hindernisfrei und mit dem Velo benutzbar werden. 

Eine lange Vorgeschichte 

Seit rund 30 Jahren setzt sich die FDP 10 zusammen mit weiteren freisinnigen Politikerinnen und Politikern aus der Stadt Zürich für Verbesserungen am Rosengarten ein. Die Rosengartenachse ist für den ganzen Kanton von grosser Bedeutung. Sie verbindet Zürich-Nord und Zürich-West mit den umliegenden Quartieren und Gemeinden. Es sind Gebiete, in denen immer mehr Menschen wohnen, arbeiten, Erledigungen machen und ihre Freizeit verbringen. Die rund 55'000 Fahrzeuge, die den Rosengarten täglich passieren, haben grossmehrheitlich Start oder Ziel (oder beides) in der Stadt Zürich. Echten Durchgangsverkehr gibt es kaum. Leider wurde das Projekt «Rosengartentram & Rosengartentunnel» nach unzähligen Fake News im Jahr 2020 von der Stimmbevölkerung abgelehnt. Der Stadtrat wollte danach zwei durch Lichtsignale gesteuerte Fussgängerstreifen schaffen. Dies hätte jedoch zur weiteren Verflechtung statt Entflechtung der Verkehrsteilnehmenden an dieser stark frequentierten Strasse geführt. Es hätten vier Fahrspuren mit täglich 55'000 Fahrzeugen ohne Mittelschutzinsel überquert werden müssen. Eine weder zeitgemässe noch gefahrlose Idee. Zu Recht hat der Regierungsrat des Kantons Zürich am 23. September 2026 das Projekt nicht genehmigt.

Endlich machbare Verbesserungen 

Es braucht nun aber an der Rosengartenachse baldmöglichst andere Massnahmen, damit die Situation für das Quartier, insbesondere für Fussgänger, Personen mit Gehbeeinträchtigungen, Kinderwagen und Velos verbessert wird. Deshalb haben die Gemeinderatsmitglieder der FDP 10, Martina Zürcher-Böni und Andreas Egli im Gemeinderat eine Motion1 eingereicht, mit welcher sie den Stadtrat beauftragen wollen, die bestehenden Unterführungen an der Rosengarten-Achse aufzuwerten, respektive auszubauen. Die Quartierbevölkerung soll den Rosengarten endlich hindernisfrei und sicher zu Fuss und mit dem Velo überqueren können. In der Umgebung der bestehenden drei Unterführungen (Höhe Wibichstrasse, Höhe Lehenstrasse und Höhe Nordstrasse) hat es platztechnisch unterschiedlichen Spielraum. Ziel der Motion ist es, alle Unterführungen hindernisfrei zu machen, und dass eine oder mehrere Unterführungen zudem direkt mit dem Velo befahren werden kann. Für das Quartier wünscht sich die FDP 10, dass andere Parteien und der Stadtrat die Forderung unterstützen, anstatt die Probleme am Rosengarten nur zu bewirtschaften oder völlig realitätsfremde Utopien zu präsentieren. «Wir hoffen, dass mit einem Ausbau der Unterführungen die Rosengartenachse bald sicher, hindernisfrei und mit dem Velo gequert werden kann.» ergänzt FDP-Gemeinderätin Martina Zürcher-Böni. Damit es rasch vorwärts geht, wird heute im Gemeinderat Dringlichkeit für die Behandlung der Motion beantragt.