GLP, FDP und Die Mitte machen sich gemeinsam für ein Ja zur ausgewogenen Hochhaus-Vorlage des Stadtrats stark, denn diese Vorlage schafft die notwendigen Voraussetzungen dafür, dass Zürich an geeigneten Orten qualitätsvoll in die Höhe wachsen kann. Sie ermöglicht zusätzliche Wohnungen, schafft Planungssicherheit und sorgt gleichzeitig dafür, dass am Boden mehr Platz für Grünflächen, Begegnungsräume und ein gutes Stadtklima entsteht. Die vom Gemeinderat beschlossene Verschärfung hingegen erreicht das Gegenteil: Sie verhindert Entwicklungsmöglichkeiten, erschwert das Bauen und verschärft damit den Wohnungsmangel – ohne einen einzigen Quadratmeter Grünraum zusätzlich zu schützen.
Der Stadtrat schafft mit seiner Vorlage die notwendigen Voraussetzungen für eine qualitative Stadtentwicklung – abgestimmt auf die anstehende Revision der Bau- und Zonenordnung. Dabei folgt die Vorlage einem einfachen und vernünftigen Prinzip: Je höher ein Gebäude, desto strenger die Anforderungen. Damit wird sichergestellt, dass Hochhäuser nur dort entstehen, wo sie einen echten Mehrwert für Stadt und Quartier schaffen.
Im Zentrum der Vorlage stehen vor allem niedrige Hochhäuser bis 40 Meter. Solche Gebäude können sich gut in die Quartiere einfügen und ermöglichen zusätzlich öffentlich zugängliche Erdgeschosse und einladende Aussenräume. Durch die Sicherung von Frei- und Grünräumen tragen sie zum Lokalklima bei und sorgen dafür, dass nicht nur Bauherrschaften, sondern ganze Quartiere profitieren. Der Gemeinderat hat diese ausgewogene Lösung unnötig verschärft. Er streicht zahlreiche geeignete Standorte, führt zusätzliche Auflagen ein und macht das Bauen komplizierter – für Private ebenso wie für Genossenschaften, Stiftungen und die Stadt. Er verhindert damit, was die Stadtzürcher Bevölkerung seit Jahren fordert: Mehr Wohnraum UND mehr Grün- und Freiflächen.
Nicolas Cavalli, Co-Präsident der GLP Stadt Zürich und Vizepräsident der Kommission Hochbau und Stadtentwicklung, sagt: «Zürich muss dort in die Höhe wachsen können, wo es städtebaulich sinnvoll ist. Die Vorlage des Stadtrats verbindet mehr Spielraum für Wohnraum mit klaren Qualitätsanforderungen. Die verschärfte Variante des Gemeinderats verbaut dagegen Chancen, bevor überhaupt ein konkretes Projekt geprüft wurde.»
Wolfgang Kweitel, Präsident Die Mitte Stadt Zürich und Gemeinderat, sagt: «Wohnraum oben, Freiraum unten ist mehr als ein Slogan. Wenn wir die Dichte an geeigneten Orten koordiniert bündeln, sichern wir am Boden die Räume für Natur und Begegnungen für Jung und Alt. Das ist eine moderne Stadtentwicklung, die Wohnraumbedarf, Klimaanpassung und Lebensqualität zusammen denkt.»
Përparim Avdili, Präsident der FDP Zürich und Gemeinderat sagt: «Wir wollen allen Bauherrschaften die Möglichkeit geben selber zu entscheiden, ob für sie ein Hochhaus das geeignete Mittel ist, den dringend benötigten Wohnraum zu realisieren – auch gemeinnützigen Trägerschaften, Stiftungen und der Stadt selbst.»
Das überparteiliche Komitee ist überzeugt: Zürich braucht mehr Wohnraum UND mehr Grünflächen. Deshalb empfiehlt es am 27. September ein Ja zur ausgewogenen Hochhaus-Vorlage des Stadtrats. Mit der Kampagne “Wohnraum oben – Freiraum unten” geht das Komitee in den Abstimmungskampf.