An der Delegiertenversammlung vom 29. September 2026 wurde die Parole für die Abstimmungen vom 29. November 2026 einstimmig gefasst.
Die FDP Stadt Zürich lehnt als einzige Partei sowohl die SVP-Initiative für eine 20-Prozent Altersquote bei städtischen Liegenschaften als auch den SP-Gegenvorschlag ab. Statt die bestehenden städtischen Wohnungen mit neuen Quoten zu verteilen, müssen mehr Wohnraum und mehr altersgerechte Wohnungen geschaffen werden. Dafür braucht es private Investitionen und schnellere Bauverfahren. Die Stiftung Alterswohnungen (SAW) braucht kein zusätzliches Stiftungskapital: Sie braucht geeignete Liegenschaften und mehr Freiraum bei der Planung und beim Bauen.
In der Stichfrage unterstützt die FDP Stadt Zürich die SVP-Initiative. Zwar lehnt die FDP Stadt Zürich beide Vorlagen ab. Sollten jedoch beide Vorlagen angenommen werden, ist die SVP Initiative aus Sicht der FDP das kleinere Übel: Im Gegensatz zum SP-Gegenvorschlag fordert sie zumindest kein zusätzliches Stiftungskapital für die SAW.
Emanuel Tschannen: «Die SVP-Initiative und der SP-Gegenvorschlag stehen exemplarisch für die gescheiterte Wohnpolitik der Polparteien. Die Stadt braucht mehr Wohnraum, nicht mehr Quoten. Die Stiftung Alterswohnungen (SAW) braucht mehr Freiraum, kein zusätzliches Kapital.»