Medienmitteilung zur Reaktion des Stadtrats auf den Regierungsratentscheids zur Rosengartenstrasse

Die FDP Stadt Zürich begrüsst den Entscheid des Regierungsrats gegen die oberirdischen Querungen an der Rosengartenstrasse. Statt zu klagen, soll der Stadtrat stattdessen die bestehenden Unterführungen rasch hindernisfrei ausbauen. Das sorgt für maximale Sicherheit von Fussgängern und Velofahrern bei optimalem Verkehrsfluss.

Die FDP Stadt Zürich teilt das Befremden des Stadtrats über den Entscheid des Regierungsrats zu den geplanten Sofortmassnahmen an der Rosengartenstrasse nicht. Der Regierungsrat hat nachvollziehbare Sicherheits- und Verkehrsbedenken gegen die vorgesehenen oberirdischen Querungen. Statt den Entscheid zu beklagen, sollte der Stadtrat nun eine Lösung vorantreiben, die Sicherheit, Hindernisfreiheit und Verkehrsfluss tatsächlich verbessert: Die bestehenden Unterführungen ausbauen und aufwerten. 

Bereits in der Gemeinderatsdebatte vom 19. November 2025 hatte die FDP Stadt Zürich vor den geplanten sogenannten Sofortmassnahmen gewarnt. Die vorgesehenen lichtsignalgesteuerten Querungen hätten Fussgängerinnen und Fussgänger sowie Velofahrende auf eine stark befahrene Hauptverkehrsachse mit täglich rund 55’000 Fahrzeugen geführt. Statt die verschiedenen Verkehrsarten konsequent zu entflechten, hätte das Projekt zusätzliche Kreuzungspunkte geschaffen.

Dass der Stadtrat den Entscheid des Regierungsrats nun als Rückschlag für die Sicherheit darstellt, greift aus Sicht der FDP Stadt Zürich zu kurz. Gerade bei einer derart stark befahrenen Verkehrsachse muss eine sichere und funktionierende Lösung im Vordergrund stehen. Die bestehenden Unterführungen ermöglichen eine niveaufreie Trennung der Verkehrsströme. Gleichzeitig können zusätzliche Lichtsignalanlagen Rückstau verursachen und den Verkehrsfluss beeinträchtigen. Auch zusätzliche Halte- und Anfahrvorgänge auf der steilen Rosengartenachse sind für die Lärmsituation keine überzeugende Lösung.

Die FDP Stadt Zürich fordert den Stadtrat deshalb auf, die bestehenden Unterführungen rasch aufzuwerten und hindernisfrei auszugestalten. Dabei soll auch eine bessere Nutzung durch Velofahrende ermöglicht werden. 

Damit könnten Fussgängerinnen und Fussgänger sowie Velofahrende die stark befahrene Achse sicher und unabhängig von Ampelphasen queren, ohne zusätzliche Konflikte mit dem motorisierten Verkehr zu schaffen. Die FDP hatte diese Lösung bereits in der Gemeinderatsdebatte 2025 gefordert, fand dafür damals jedoch keine Mehrheit.

FDP-Gemeinderätin Martina Zürcher sagt dazu: «Wer mit Sofortmassnahmen die Sicherheit an der Rosengartenstrasse wirklich verbessern will, sollte Fussgängerinnen, Fussgänger und Velofahrende nicht zusätzlich mit täglich rund 55’000 Fahrzeugen kreuzen lassen. Wir haben bereits im Gemeinderat eine bessere Lösung vorgeschlagen: die bestehenden Unterführungen hindernisfrei und attraktiv ausbauen. Statt sich über den Regierungsrat zu befremden, sollte der Stadtrat diese Lösung jetzt endlich anpacken.»