Die Vermarkterin Goldbach Neo, die für die Bewirtschaftung zahlreicher Plakat- und Werbeflächen in der Stadt zuständig ist, reagiert mit einer unmissverständlichen Konsequenz: Sie verweigert der Alternativen Liste (AL) die Buchung von Plakatflächen für ihren anstehenden Wahlkampf.
Goldbach Neo begründet den Schritt damit, dass das von der linken Mehrheit beschlossene Werbeverbot die kommerziellen Nutzungsmöglichkeiten erheblich einschränke und damit auch das eigene Geschäftsmodell treffe. In der Zürcher Politik wird der Vorgang als «Retourkutsche» interpretiert – insbesondere, weil die AL zu den treibenden Kräften hinter der Werbeeinschränkung gehörte.
«Wenn ich mich politisch gegen einen Wurststand einsetze, muss ich mich nicht wundern, wenn man mir dort kein Würstchen mehr verkauft.» Përparim Avdili, Parteipräsident, FDP Stadt Zürich
Bürgerliche Stimmen rechts der Mitte zeigen sich derweil erfreut. SVP-Co-Präsident Ueli Bamert sei zwar gegen Cancel Culture, aber in diesem Falle sei das «mutig und nachvollziehbar», heisst es in der NZZ. Auch TeleZüri hat in den ZüriNews im Beitrag vom 22. November darüber berichtet.
Jetzt Mitglied werden – damit die Links-grüne Verbotspolitik nicht zur Retourkutsche für die gesamte Stadtbevölkerung wird
Wer ein Werbeverbot durchdrückt, darf sich nicht wundern, wenn plötzlich die eigenen Plakate keinen Platz mehr finden. Der aktuelle Fall zeigt: Die AL setzt Ideologie über Realität – und stolpert prompt über die eigenen Regeln. Wer mehr Freiheit und weniger (Werbe-)Verbote will, soll Jetzt beitreten und mitgestalten!