Bereits im Juni 2025 verabschiedete das Parlament die Individualbesteuerung. Es liegt eine zeitgemässe Lösung vor, um steuerliche Diskriminierung von Ehepaaren, die sogenannte Heiratsstrafe, endlich abzuschaffen: Zukünftig sollen alle Personen unabhängig vom Zivilstand gleich besteuert werden. Wir sagen NEIN zum Referendum und JA zur Individualbesteuerung.
Um was geht es? Heute zahlen viele verheiratete Doppelverdienerpaare mehr Steuern als Konkubinatspaare, da ihre Einkommen gemeinsam besteuert werden (höhere Progression). Zweitverdienende, häufig Frauen, werden so benachteilig. Weiter verstärkt dieser negative Erwerbsanreiz Altersarmut sowie Fachkräftemangel.
Was ändert sich? Mit der Individualbesteuerung wird jede Person unabhängig vom Zivilstand separat besteuert. Bei vielen verheirateten Ehepaaren fällt die höhere Progression weg: Rund 50 % zahlen weniger Steuern, bei 36 % bleibt es unverändert, 14 % werden geringfügig stärker belastet.
- Bettina Balmer, Nationalrätin Kanton ZH & Präsidentin FDP Frauen Schweiz:
«Über 40 Jahre nach dem Bundesgerichtsurteil ist die Abschaffung der Heiratsstrafe überfällig; die Individualbesteuerung ist eine pragmatische Lösung.»
- Deborah Wettstein, Gemeinderätin, Präsidentin FDP Frauen Stadt Zürich & Geschäftsführerin FDP Stadt Zürich
«Die Schweiz gehört zu den letzten Ländern Europas mit diesem veralteten Steuersystem.»
Wollen Sie uns kennenlernen?
Die FDP-Frauen Stadt Zürich sind am 23. Januar und 7. Februar zur Individualbesteuerung sowie den Stadt- und Gemeinderatswahlen 2026 in verschiedenen Stadtkreisen unterwegs; die Flyeraktionen werden von Gemeinderatskandidatinnen getragen und stehen allen Interessierten offen (Hauptverantwortliche: Céline Büchel, Kreis 3 & Caroline Hobi, Kreis 10). Nationalrätin Bettina Balmer, Präsidentin der FDP Frauen Schweiz, besucht am 7. Februar 2026 von 8:00h bis 14:30h verschiedene Flyeraktionen für die Individualbesteuerung. Die Stadtratskandidierenden kann man auch am 7. Februar ab 15:00h beim Caffé Handelshof (Kreis 1) antreffen: Marita Verbali, Përparim Avdili und Michael Baumer (bisher) für die FDP Stadt Zürich sowie Mikhail Shalaev für die Jungfreisinnigen.