Die heutige Fassung des kommunalen Verkehrsplans sieht vor, dass im übrigen Gebiet der Stadt (gemeint sind städtische Gebiete ohne City und citynahe Gebiete) bestehende Parkplätze abgebaut und nach Möglichkeit in Quartierparkhäuser verschoben werden. Bei diesem Abbau sind die Bedürfnisse des Gewerbes und der Ladengeschäfte zu berücksichtigen. Die Erfahrung zeigt nun aber, dass in den Quartierzentren und entlang von Hauptverkehrsachsen immer wie mehr Parkplätze zum Verschwinden gebracht werden, ohne dass für sie ein Ersatz in Quartierparkhäusern geschaffen wird. Bei diesem Abbau wird zudem selten bis gar nie auf die Bedürfnisse des Gewerbes und der Ladengeschäfte Rücksicht genommen. Für viele Gewerbetreibende (z. Bsp. für eine Bäckerei) sind jedoch Parkplätze, die sich direkt vor dem Ladenlokal befinden, von existentieller Bedeutung. Verschwinden die Parkplätze, so bleiben regelmässig auch die Kunden aus. Der Abbau von Parkplätzen trägt wesentlich zum „Lädelisterben“ in den Quartieren bei. Doch nicht nur die Gewerbetreibenden leiden unter den verschwindenden Parkplätzen, sondern auch jene Kunden, die bei ihren Besorgungen auf ein Auto angewiesen sind (z. Bsp. auf Grund einer Gehbehinderung). Die heutige Regelung verpflichtet die Stadt zwar dazu, auf die Bedürfnisse des Gewerbes und der Ladengeschäfte, der funktionierenden Quartierversorgung und der Besucherinnen und Besucher Rücksicht zu nehmen. Sie ist jedoch zu wenig griffig formuliert und ist deswegen bis heute grösstenteils toter Buchstabe geblieben. Dem will nun diese Initiative Abhilfe verschaffen, indem sie explizit verlangt, dass Parkplätze, die sich unmittelbar vor einer Gewerbeliegenschaft oder einem Ladengeschäft befinden und vor allem den Kunden und Besuchern dieser Geschäfte dienen, nur aufgehoben werden dürfen, wenn in nächster Umgebung ein realer Ersatz geschaffen wird. Unterschriftenbogen zum selber ausdrucken als PDF Unterschriftenbogen (auch wenn nur teilweise ausgefüllt) bis spätestens 21. Juli 2010 senden an: |
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